Was passiert bei der virtuellen Anprobe mit dem Foto Ihrer Kundschaft?
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Eine virtuelle Anprobe beginnt mit dem Foto eines echten Menschen, oft vor dem Spiegel im Schlafzimmer aufgenommen. Ihre Kundschaft wird fragen, was damit geschieht, und Sie sollten es wissen, bevor Sie die Funktion anbieten. Hier ist der Weg des Fotos in Aynada, Schritt für Schritt, und wo sich die ikas-App und die Shopify-App unterscheiden.
Warum das Foto Sorgfalt verdient
Das hochgeladene Foto kann Körper und Gesicht zeigen. Aynada verwendet es für genau eine Sache: das gewünschte Anprobebild zu erzeugen. Fotos und Ergebnisse werden nicht genutzt, um Personen zu identifizieren, Gesichtserkennung durchzuführen oder biometrische Merkmale zu erstellen, und nie, um KI-Modelle zu trainieren oder zu verbessern; auch Dienstleister dürfen das nicht.
Bis das Bild fertig ist, gelten auf beiden Plattformen dieselben Regeln. Danach bewahren die beiden Apps es unterschiedlich lange auf; die Abschnitte unten sagen deshalb, welche App sie beschreiben.
Schritt 1: Die Fotoprüfung läuft auf dem Gerät
Wählt jemand ein Foto, prüft Aynada im Browser dieser Person, ob es eine Person zeigt. Das Modell dafür läuft auf dem Gerät; das Foto wird für diese Prüfung an keinen Server gesendet. Die Prüfung gibt nur Hinweise: Wird keine Person erkannt, erscheint ein Hinweis, und man kann trotzdem fortfahren. Das Gesicht muss nicht zu sehen sein.
Für die Prüfung lädt der Browser Programm- und Modelldateien von jsDelivr und Google. Wie bei jedem Abruf im Web sehen diese Anbieter dabei die IP-Adresse, nicht aber das Foto.
Schritt 2: Das Foto wird nur für das Bild gesendet
Startet die Anprobe, gehen Foto und Produktbild an die Server von HomeVisioner und an die KI-Dienste von Google Cloud, und zwar nur, um das gewünschte Anprobebild zu erzeugen. Die Hauptanwendung und der Bildspeicher von Aynada laufen in Regionen der Europäischen Union.
Auf ikas: Es wird kein Foto gespeichert
In der ikas-App werden das Foto und die Kopie des Produktbilds gelöscht, sobald das Anprobebild erzeugt ist, ob die Erzeugung gelungen ist oder nicht. Das Anprobebild selbst wird einmal an den Browser übermittelt und dabei gelöscht.
Wird der Tab geschlossen, bevor das Ergebnis ankommt, wird es spätestens nach einer Stunde automatisch gelöscht. Scheitert eine Löschung aus technischen Gründen, versucht es die automatische Bereinigung erneut.
Damit man zu einer früheren Anprobe zurückblättern kann, bleiben die Bilder der letzten Anproben nur im Sitzungsspeicher dieses Browser-Tabs. Sie werden nirgendwohin gesendet und sind weg, sobald der Tab geschlossen wird. Das Anprobefenster sagt es auch so: „Ihr Foto wird nicht gespeichert. Ihre Anproben bleiben nur in diesem Tab, bis Sie ihn schließen.“
Auf Shopify: privat gespeichert, nach 30 Tagen gelöscht
Aynada für Shopify ist auf dem Weg in den Shopify App Store und geht mit Fotos anders um. Das Foto, die Kopien der Produktbilder und das erzeugte Anprobebild werden privat gespeichert und 30 Tage nach der Anprobe automatisch gelöscht, sofern nicht eine längere Aufbewahrung gesetzlich vorgeschrieben oder für Rechtsansprüche nötig ist.
Ein Ergebnis kann geteilt werden. Das Teilen startet immer die Kundin oder der Kunde selbst und erzeugt eine nicht gelistete Webadresse mit einer zufälligen Kennung, die von Suchmaschinen ausgeschlossen ist. Die geteilte Seite zeigt das Anprobebild, den Produkttitel und einen Link zum Produkt, nie das Originalfoto oder Kontaktdaten. Wer den Link hat, kann sie öffnen; sie funktioniert nicht mehr, sobald das Bild gelöscht ist.
Auch die Datenschutzanfragen von Shopify werden bearbeitet: Verlangt eine Kundin die Löschung, werden ihre Anprobebilder und Einträge gelöscht, und entfernt ein Shop die App, schickt Shopify eine Löschanfrage für den Shop, und alle Bilder und Einträge dieses Shops werden gelöscht.
Die beiden Apps im Vergleich
| ikas-App | Shopify-App | |
|---|---|---|
| Foto der Kundschaft | Gelöscht, sobald das Bild erzeugt ist | Privat gespeichert, 30 Tage nach der Anprobe gelöscht |
| Anprobebild | Gelöscht, wenn es im Browser ankommt; nicht abgeholt nach spätestens einer Stunde | Privat gespeichert, 30 Tage nach der Anprobe gelöscht |
| Händler sieht Foto oder Ergebnis | Nein | Nein |
| Für KI-Training verwendet | Nein | Nein |
Was Sie als Händler sehen
Auf beiden Plattformen sehen Sie Zahlen, keine Bilder. Das Panel zeigt, wie oft jedes Produkt anprobiert wurde, die E-Mail-Adresse, die jemand freiwillig angegeben hat, samt Marketing-Entscheidung, Produkt und Zeitpunkt, und die Bestellungen, die auf eine Anprobe folgten. In keiner der beiden Apps sehen Sie das hochgeladene Foto oder das daraus erzeugte Bild; Aynada hat keine Galerie mit Bildern der Kundschaft.
Die E-Mail-Adresse gibt immer die Kundschaft selbst an. Nach den kostenlosen Anproben kann das Fenster danach fragen, um weiterzumachen; die Einwilligung in Marketing-E-Mails wird gesondert eingeholt, mit einem nicht vorausgewählten Kästchen, und kann jederzeit widerrufen werden. Marketing-E-Mails versenden Sie, nicht HomeVisioner. Die Liste können Sie als CSV exportieren; für die exportierten Daten sind Sie verantwortlich.
Außerdem legt das Anprobefenster einige Werte im Browser ab, etwa eine zufällige Besucherkennung und die Zahl der Anproben am Tag, damit das Tageskontingent funktioniert und eine Bestellung einer Anprobe zugeordnet werden kann. Für Werbe-Tracking werden sie nicht verwendet.
Wer ist wofür verantwortlich?
Nutzt jemand Aynada in Ihrem Shop, haben Sie entschieden, die Funktion anzubieten; Sie sind daher in der Regel Verantwortlicher, und HomeVisioner verarbeitet die Daten in Ihrem Auftrag, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags. Ihre eigene Datenschutzerklärung gilt ebenfalls, und mit Fragen wendet sich Ihre Kundschaft meist zuerst an Sie.
Aynada ist für Erwachsene gedacht, die ein Foto von sich selbst verwenden: Fotos anderer Personen dürfen nicht ohne deren Erlaubnis hochgeladen werden, Fotos von Kindern gar nicht.
Dieser Beitrag erklärt, wie die Apps mit Fotos umgehen; er ist keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Datenschutzerklärungen:
Neu im Thema? Was ist virtuelle Anprobe mit KI? erklärt die Funktion von Anfang an.
Fragen und Antworten
Wird das Foto zum Training von KI verwendet?
Nein. Weder HomeVisioner noch seine Dienstleister verwenden hochgeladene Fotos oder erzeugte Bilder, um KI-Modelle zu trainieren oder zu verbessern.
Kann ich die Fotos meiner Kundschaft sehen?
Nein. Auf beiden Plattformen zeigt das Panel Zahlen, freiwillig angegebene E-Mail-Adressen und Bestellungen, nie das Foto oder das Anprobebild.
Wie lange bewahrt Aynada das Foto auf?
In der ikas-App wird es gelöscht, sobald das Bild erzeugt ist, das Ergebnis, sobald es im Browser ankommt. In der Shopify-App werden Foto und Ergebnis privat gespeichert und 30 Tage nach der Anprobe gelöscht.
Muss das Gesicht auf dem Foto sein?
Nein. Für Kleidung muss der Bereich, an dem das Produkt sitzt, im Bild sein. Die Fotoprüfung auf dem Gerät gibt nur Hinweise und blockiert nie.